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Demonstration 1. Mai, Tag der Arbeit: Aufruf zur Beteiligung an der DGB-Demonstration
Das Studierendenparlament unterstützt den Aufruf des Deutschen Gewekschaftsbundes zum Tag der Arbeit 2026 und ruft die Hochschulmitglieder zur Beteiligung an den DGB-Demonstrationen in Köln, Leverkusen und Gummersbach auf.
Wir wollen uns der Demonstration für bessere Arbeitsbedingungen, Frieden, der sozial-ökologischen Transformation, und dem Schutz des Sozialstaats und der Grundrechte anschließen, denn auch an den Hochschulen sind diese demokratischen Errungenschaften umkämpft. Studierende leiden besonders unter der Inflation. Studentische Hilfskräfte erhalten keinen Tarifvertrag und werden meist nur nach Mindestlohn bezahlt. Das BAföG ist zu knapp bemessen, zu starr und sollte allen Studierenden elternunabhängig als Vollzuschuss zugutekommen. Im Praxissemester erhalten viele Studierende keine oder nur geringe Vergütung, obwohl sie oft wie reguläre Arbeitskräfte eingesetzt werden. Viele Service- und Reinigungstätigkeiten wurden zu schlechteren Arbeitskonditionen outgesourced. Und auch im wissenschaftlichen Mittelbau sind befristete und unsichere Beschäftigungsverhältnisse oft weiterhin die Regel.
Während Militär und Rüstungsindustrie über politischen und ökonomischen Druck in die Hochschulen drängen, und rechte Politiker*innen ihren Kulturkampf gegen Zivilklausel, Mitbestimmung, Genderstudies und Antidiskriminierungsstellen führen. Hinaus zum 1. Mai!
Köln: 12:00 Uhr – Demonstration ab DGB-Haus Köln, Hans-Böckler-Platz 1 13:00 Uhr – Großkundgebung am Heumarkt
Leverkusen: 10:15 Uhr – Kundgebung an Y-Brücke (zwischen Rathausgalerie und Busbahnhof, Wiesdorf) und gemeinsame Anfahrt zum DGB-Haus Köln
Gummersbach: 11:00 Uhr – Demonstration / Kundgebung, Bismarckplatz, 51643 Gummersbach
Den offiziellen Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes findet ihr hier https://www.dgb.de/mitmachen/erster-mai/